


Neun Jahre in Folge bei Michelin Bib Gourmand: Die renommierte Kyoto-Ramen-Perle
Die „Menya Inoichi Hauptfiliale", gelegen an der Teramachi-Dori in Kyoto, ist ein Vorzeigelokal für die neue Richtung der Kyoto-Ramen-Tradition. Ihr Aushängeschild, die „Dashi-Soba", verzichtet vollständig auf tierische Fette und zaubert ihren einzigartigen Geschmack aus einer klaren Brühe, die aus einer Auswahl der feinsten Meeresfrüchte-Katsuobushi bei niedriger Temperatur gewonnen wird. Diese Köstlichkeit wurde von 2016 bis heute neun Jahre lang mit dem Bib Gourmand von Michelin ausgezeichnet und zieht auf Instagram fast 13.000 Follower in ihren Bann. Nur sechs Gehminuten vom Kyoto-Kawaramachi-Bahnhof entfernt.
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In Google Maps öffnenDie Philosophie: „Fusion von Dashi und Ramen"
Das von Inoichi verkündete Konzept ist eine „zeitgemäße Neuinterpretation japanischer Sensibilitäten". Das für die Suppe verwendete „Honkarebushi" ist ein Premium-Produkt aus Ibusuki, Kagoshima. Der auf 0,01 mm hauchdünn geschnittene Katsuobushi entfaltet ein reichhaltiges Aroma und maximalen Dashi-Geschmack. Die 100% fischbasierte Suppe verbreitet einen feinen Duft im Mund und hinterlässt ein sauberes Finish.
Die Hingabe zu den Nudeln
Nicht nur die Suppe, auch die Nudeln sind ein Eigenwerk. Diese hausgemachte, extrafeine Nudel besteht aus zwei Weizenmehlen aus Hokkaido und einem steingemahlenen Vollkornmehl aus Kyoto. Im Laden befindet sich eine hauseigene Nudelmanufaktur, die täglich frische Nudeln herstellt.
Empfehlenswerte Genusswege
Beliebte Menüs und Preise (inkl. MwSt.):
- Dashi-Soba „Shiro": ab 1.400 Yen (Klare Brühe auf Basis von weißer Sojasauce)
- Dashi-Soba „Kuro": ab 1.400 Yen (Kräftigere dunkle Sojasauce)
- Shabu Shabu Dashi-Soba mit gebratenem Wagyu: ca. 2.000 Yen
- Gebratene Chashu-Schüssel: 650 Yen
- Hausgemachter grüner Smoothie (flüssiger Salat): Eine beliebte Wahl
Beim Erstbesuch empfiehlt es sich, die „Shiro" Dashi-Soba pur zu genießen und sich dann am „Geschmackswechsel" mit Tororo-Konbu zu versuchen.
Tipps zur Vermeidung von Schlangen
Am besten besucht man das Restaurant gleich nach Wochentagseröffnung um 11 Uhr. An Wochenenden bildet sich oft vor Öffnung eine Schlange von 30-45 Minuten. Die Abendzeiten (17:30 Uhr) bieten eine faire Gelegenheit.
Ein Leitfaden zum Genießen der Kyoto-Kawaramachi-Gegend
Empfohlene Spazierroute
Von Menya Inoichi nach Norden auf der Teramachi-Dori in Richtung Nishiki Tenmangu (3 Minuten Fußweg). Nach dem Ramen lohnt sich ein Abstecher in die Antiquitätengeschäfte der Teramachi-Shotengai.
Saisonale Höhepunkte
- Frühling (März-April): Die Kirschblütenallee am Takasegawa (5 Gehminuten).
- Sommer (Juli): Während des Gion-Festes ist die Umgebung eine autofreie Zone.
- Herbst (Oktober-November): Die warme klare Suppe passt ideal zur herbstlichen Kyoto-Tour.
- Winter (Dezember-Februar): Ein Dashi-Soba an einem kalten Tag ist unersetzlich.
Versteckte Juwelen der Nachbarschaft
- Kissaten Soiree (5 Gehminuten): Eine retro-thematische, blau beleuchtete Café-Perle aus dem Jahr 1948.
- Rozan-ji (15 Gehminuten): Ein Murasaki Shikibu-Tempel.
- Daiichi Asahi Hauptgeschäft (10 Gehminuten): Ein weiteres berühmtes Ramen-Restaurant.
- Inoda Coffee Hauptfiliale (15 Gehminuten): Ein symbolträchtiges Café in Kyotos Kaffeekultur.
- Geheime Bars in Pontocho (8 Gehminuten): Unique Bars in schmalen Gassen.